WordPress als CMS für die eigene, professionelle Homepage nutzen

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Dieser Blogpost ist meine Antwort auf den “Wink mit dem Zaunpfahl” von Hartmut im Internetmarketing Blog von Detlev Reimer

Hartmut hat um Hilfe bzw. Tipps bezüglich der Erstellung seiner neuen Homepage gestellt.

Hallo Hartmut,

spätestens seit der Version 2.7 eignet sich Wordpress als CMS wunderprächtig. Neben der einfachen Bedienbarkeit und der leichten Eingabe von neuen Artikeln kann man es sogar als komplettes Ecommerce System umfunktionieren. Sei es als einfachen Quickshop für Dienstleistungen wie ich es zum Beispiel hier auf http://www.ecover-webdesign.com mache, bis hin zur Integration des WP Ecommerce plugins, wo man sogar digitale Downloads (Ebooks oder MP3) verkaufen kann.

Für mich als Webdesigner bietet Wordpress seit 2.7 eine Ideale Mischung aus der Verwendung von statischen Seiten in Kombination mit dynamischen Seiten (sprich Blog Posts). Statische Seiten können mittlerweile direkt in Worpress mittels des eingebauten Texteditors erstellt werden. Mittels zusätzlichem Plugin kann ich dann noch bestimmen, ob und in welcher Reihenfolge ich die neuen Seiten im Benutzermenü auf der Webseite anzeigen lassen möchte.

Durch die gut dokumentierten Template und Conditional Tags, sowie der Möglichkeit der Erstellung von Platzhaltern für Widgets kann ich als Designer sehr flexible Templates erstellen. Das erleichtert mir die Anpassung an die unterschiedlichsten Verwendungszwecke bzw. Designvorstellungen oder Design-Entwürfe. Natürlich geht es hier schon ziemlich in die Tiefen von WordPress, aber das ist dann ja mein Job, und diese Untiefen berühren den Benutzer nicht wirklich, sofern ich meinen Job gut mache ;-)

Wordpress läßt sich also vom “normalen” Blog, über kommerzionelle Firmen Webseiten bis hin zu Ecommerce Lösungen (ich habe für das WordPress e-Commerce Plugin eine deutsche Sprachdatei erstellt) sogar auch zum professionellen Nachrichtenportal ausbauen. Es liegt hier lediglich am Know-How des Webdesigners was er aus den vielen Möglichkeiten, die ihm Wordpress (und das nicht nur erst seit Version 2.7) bietet, macht.

Ein weiterer Vorteil von Wordpress ist die Suchmaschinenoptimierung.
Dementsprechende Konfiguration der zusätzlich notwendigen, aber sogar kostenlos erhältlichen, Erweiterungen und ein paar guten Backlinks vorausgesetzt, sind neue Posts innerhalb von nur wenigen Stunden im Google Index und haben dort auch meist gleich ein Top Ranking. Nicht alle Posts behalten dieses Top Ranking auch langfristig, aber das ist ohnehin ein anderes Thema.

Auch das Thema Besucherstatistik kommt in Wordpress nicht zu kurz. Man will ja schließlich und endlich wissen wer, wann, woher und am besten auch gleich mit welchem Suchbegriff auf seine Webseite gekommen ist, um diese Informationen vielleicht gleich wieder für einen neuen Blog Post zu verwenden oder sogar ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung rund um diese Suchbegriffe zu erstellen. Hat man erst einmal diese Daten zur Verfügung, dann kann man sie auch dementsprechend auswerten und nutzen. Auch hierfür gibt es kostenlose Erweiterungen.

Ich muss überhaupt sagen, dass es sehr viele, sehr nützliche Erweiterungen für Wordpress gibt. Auch wer sich um die Themen Spam oder Sicherheit kümmert, dem wird hier geholfen. Natürlich kann man alle relevanten Web 2.0 Techniken integrieren. Sei es ein Social Bookmarking Tool, RSS Feeds (von Haus aus vorhanden) oder z.B. die Verbindung mit Twitter. Schier unerschöpflich scheint das Potential.

Und hier ist die Vernuft des Designers und auch des Betreibers gefordert, denn trotz aller möglicher Spielereien darf man keinesfalls auf die einfache Bedienbarkeit, also auf die Usability der Webseite vergessen. Es gilt also trotz allem einen klaren Kopf zu bewahren und genau zu überlegen, was alles an Funktionen in die Webseite “gepackt” werden kann, ohne dass es dabei zu Lasten der Usability gehen würde.

Schließlich und endlich lebt eine Webseite ja von den immer wieder zurückkehrenden Besuchern. Und das gelingt nur mit einerseits interessanten, unterhaltsamen Inhalten, und andererseits gelungenem, bedienerfreundlichem und trotzdem schön anzusehenden Webdesign.

In diesem Sinne volle 10 thumbs up für mich an Wordpress als CMS und für die professionelle Firmenwebseite.

Andreas Obermüller
ECOVER WEBDESIGN

P.S.: Natürlich sind auch Ratings und Review Seiten möglich. WordPress ist also ideal für Dein Projekt, Hartmut.
P.S.S.: Eine Email bezüglich Deiner Webseite geht heute noch an Dich raus.

Kommentare

2 Rückmeldungen zu “WordPress als CMS für die eigene, professionelle Homepage nutzen”
  1. Joachim Joachim sagt:

    Hallo,

    ich habe mich darüber gewundert, dass diese Seite hier auf meinem Rechner total ruckelnd scrollt (FireFox 3, unter XP auf einem 1,6 GHz Single-Core Sempron). Nachdem ich die Datei aktion.png blockiert habe, flutscht es wieder.

    Wofür ist die Datei gut (außer den FF3 ausbremsen :-) ?

    Viele Grüße
    Joachim

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