Durch Studien wurde herausgefunden, dass die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten der wichtigste Faktor im Webdesign ist. Es ist das einflussreichste Element, welches Besucher dazu bringt, auf Ihre Webseite zurückzukehren.
Normalerweise der am meisten übersehene Aspekt beim Gestalten einer Webseite, hat die Benutzerfreundlichkeit viel Macht über das Internet. Wenn Ihr Besucher nicht einfach durch Ihre Webseite navigieren kann, wird er wahrscheinlich auch nicht Ihre Bibliothek nutzen, um an Informationen zu kommen, sondern die einer anderen Seite. Beachten Sie, dass alle Seiten nur einen Mausklick weit entfernt sind. Hunderttausende von anderen Onlinegeschäften, welche die gleichen Produkte oder Dienstleistungen wie Sie anbieten, drängeln sich im Internet, bringen die Onlinekäufer dazu, zielgerichteter auszuwählen und sich schnell zu entscheiden, ob sie bleiben und weiter surfen oder woanders hin surfen.
Das Internet bietet Onlinekäufern ausreichende Freiheit und die unterschiedlichste Auswahl. Niemand wird seine Zeit auf mangelhaft gestalteten Webseiten vergeuden. Um die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Webseite zu verbessern, müssen Sie an Ihre zu erwartenden Kunden denken, während Sie die Seite gestalten.
Im Gegensatz zu einem traditionellen Verkaufsgeschäft, ermöglichen viele Onlinegeschäfte ihren Besuchern nicht, innerhalb der Webseite „durch das Geschäft zu laufen”, so wie man das in einem normalen Geschäft tun kann. Das mag wie eine nicht verwendungsfähige Firma wirken, wogegen benutzerfreundliche Einstellung zum Webdesign dies relativ einfach ermöglicht.
Bei Onlinegeschäften haben alle Dinge genau dort zu sein, wo der Besucher sie erwartet. Die leider sehr oft vorkommende Vorgehensweise, wo der Kunde gleichzeitig mit übermäßig vielen Auswahlmöglichkeiten überflutet wird und man ihn dazu zwingt, nach den von ihm gesuchten Dingen erst Recht wieder per Suchfunktion suchen zu müssen, ist definitiv nicht das Konzept der Benutzerfreundlichkeit.
Ihre Besucher sollten immer mit beachtet werden, sowohl während der Planung als auch im Gestaltungsprozess. Beachten Sie, dass nach der Fertigstellung der Webseite, die Benutzerfreundlichkeit nicht mehr verändert werden kann.
Das Fixieren und Testen nach Fertigstellen der Webseite ist sinnlos und führt zu keinen befriedigenden Ergebnissen. Die beste Herangehensweise ist es, eine überall vorhandene Benutzerfreundlichkeit mit dem Webdesign und dem Erstellungsprozess zu kombinieren.
Durch Umfragen wurden die Top 12 Gründe ermittelt, warum Besucher auf eine Webseite zurückkommen:
- Einfache Navigation 74%
- Kurze Ladezeiten 65%
- Regelmäßig aktualisierte Informationen 58%
- Qualität des Inhaltes 30%
- Qualität der Organisation 40%
- Sofortiger Kundenservice 40%
- Webseitensuchfunktionen 25%
- Layout der Homepage 20%
- Vergnügen 19%
- Design der Webseite 18%
- Vorhandensein von animierten Grafiken 9%
Basierend auf diesen Gründen sind hier einige Tipps zur Benutzerfreundlichkeit, um Ihnen beim Design der Webseite zu helfen:
- Werden Sie vertraut mit Ihren Besuchern, basierend auf deren Vorlieben. Sie brauchen eine Webseite mit Persönlichkeit und qualitativem Inhalt, die dem Geschmack Ihrer Besucher entspricht. Sie sollten deren Farbwahl, technische Fähigkeiten, etc. verstehen und anerkennen.
- Erschaffen Sie eine klare und einfache Benutzeroberfläche. Je übersichtlicher und nachvollziehbarer Ihre Benutzeroberfläche ist, desto weniger droht dem Besucher, dass er frustriert ist, weil er raten muss, wie Ihre Webseite wirklich funktioniert und anstatt sich auf die Benutzeroberfläche zu konzentrieren, können sie sich auf den Inhalt konzentrieren.
- Lesbarkeit der Webseite. Erschaffen Sie leicht lesbare Absätze, wobei Sie keine zu kleinen Texte oder Schriftarten verwenden sollten.
- Kurze Ladezeiten. Sie brauchen eine schnell ladbare Webseite, da es Besucher hassen, zu warten.
- Vermeiden Sie eine versteckte Navigation, da Ihr Besucher wissen möchte, wo und was er zu tun hat um weiter zu kommen.
- Holen Sie sich ein Feedback von Ihren Besuchern. So werden Sie wissen, was funktioniert und was nicht.
- Prüfen Sie die Wirkung auf die Besucher. Ermitteln Sie, wie lange es dauert bis eine bestimmte Funktion durchgeführt ist. Das sollte nicht zu lange dauern. Je schneller, desto besser. Falls nicht, arbeiten Sie mit den Benutzern zusammen an der Verbesserung der Ausführung.
- Bieten Sie eine Hilfefunktion an. Falls der Besucher einen bestimmten Fehler macht, wird er Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie ihm dann Hilfe leisten. Eine „404 Seite” ist nur gut dafür, dass „Spinnen” sich in Ihre Webseite verkriechen.
Testen der Benutzerfreundlichkeit
Das Testen der Benutzerfreundlichkeit ist nicht kompliziert und sehr kostengünstig durchzuführen. Die einfachste Antwort ist, einen einfachen Ablauf zu erstellen, mit dem Besucher Versuche machen können.
Laden Sie andere Menschen oder einige Freunde zu Ihrem Arbeitsplatz ein und bitten sie auf der Webseite zu surfen und beobachten Sie sie dabei. Warten Sie nicht mit dem Testen Ihrer Webseite bis sie fertig ist. Testen Sie sie jetzt.
Die Arbeit kann einfach sein, so wie Herausfinden von Produktinformationen oder wie eine bestimmte Firma kontaktiert werden kann oder wie ein bestimmtes Produkt zu bestellen ist und welche Versandrichtlinien es gibt.
Nach dem Testen reparieren Sie die Probleme und testen nochmals. Wiederholen Sie das Testen und Verbessern der Benutzerfreundlichkeit so oft, bis keine Probleme mehr auftreten und der Auftritt effizient und angenehm ist.
Erinnern Sie sich daran, dass die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite nicht auf dem Erscheinungsbild einer Seite beruht, sondern es wesentlich ist, wie Ihre Seite funktioniert und vor allem, ob sie der Erfahrung und Erwartung Ihrer Besucher entspricht.
Ein professionelles Webdesign wird für viele Onlineanbieter immer wichtiger, denn der Internetauftritt ist vielfach der erste Kontakt mit dem Kunden. Das Webdesign sollte hierbei möglichst professionell verfasst, gleichzeitig aber auch einfach zu überblicken sein.
Neben guten Texten und einer ansprechenden Grafik sollte daher auch die Usability (Benutzerfreundlichkeit) beachtet werden. Kunden, die ihre Fragen oder Wünsche in wenigen Klicks beantwortet bzw. erfüllt bekommen, verweilen länger auf der Webseite und nutzen die dort angebotenen Dienste.
Um das Webdesign optimal gestalten zu können, sollten einige wichtige Details beachtet werden. In erster Linie sind natürlich die Ansprüche und Wünsche des Kunden zu beachten, denn jeder Geschäftsbereich ist anders.
Bevor eine Webseite erstellt oder optimiert wird, sollten die Ziele des Anbieters genau hinterfragt werden. Grundsätzliche Fragen sind hierbei zum Beispiel, welche Zielgruppe mit welchem Ergebnis erreicht werden soll.
Wie oben bereits beschrieben ist die Usability ein sehr wichtiger Aspekt. Kunden, die die Webseite als zu unübersichtlich oder bedienerunfreundlich empfinden, machen häufiger Fehler. Dies führt letztendlich dazu, dass die Seite nicht mehr aufgerufen wird.
Eine gute Verständlichkeit, eine leichte Einprägsamkeit sowie die Zufriedenheit der Kunden sollten daher beim Webdesign an erster Stelle stehen. Hierzu gehört auch, dass die Homepage sofort und übersichtlich informiert, welche Angebote die Internetseite bietet und einfach zu navigieren ist.
Falsche Versprechungen hingegen sind auf professionellen Webseiten fehl am Platz.
Auch sollte die Webseite keine zu langen Ladezeiten aufweisen. Der Einsatz spezieller Technologien wie beispielsweise Java oder Flash können einige Nutzer ebenfalls abschrecken und somit das gesamte Webdesign zerstören. Webseiten sollten daher Browser-unabhängig erstellt werden.
Für viele Internetnutzer ist es weiterhin wichtig, schnell über die Ansprechpartner informiert zu sein (Usability).
Ein weiterer wichtiger Punkt beim Webdesign ist der Stil, der sich natürlich unterscheiden kann. Gerade beim Seiteninhalt, dem Content, ist es jedoch wichtig, die Besucher anzusprechen und nicht abzuschrecken.
Inhalte, die nicht fehlen dürfen, sind hierbei die Geschäftsinformationen des Seitenbetreibers, Produktinformationen sowie interessante Informationen hierzu. Demgegenüber sollten Inhalte, die nicht wirklich mit der Webseite zu tun haben, beim Webdesign vermieden werden.
Die Texte, die letztendlich beim Webdesign verwendet werden, sollten im Rahmen der Usability auf die Kundengruppe zugeschnitten und leicht verständlich sein. Umgangssprache sowie Fachbegriffe sollten möglichst vermieden werden, es sei denn, es handelt sich um derart spezielle Internetseiten.
Einer der Fehler, die beim Webdesign am häufigsten vorkommen, ist das vorzeitige Debüt im Internet, bei dem die Internetseite nur zum Teil fertig gestellt wurde. Es ist daher wichtig, erst dann online zu gehen, wenn wirklich alle Inhalte vorhanden sind.

