Einen der kostspieligsten Fehler, die Firmen beim Erstellen ihrer Webseite machen, ist es, einen Grafiker einzustellen, der in Druckdesign spezialisiert ist. Viele Druckdesigner glauben, dass, wenn sie HTML lernen können, auch einfach ihre „Vision” vom gedruckten Papier auf eine Webseite transferieren können und damit einen speziellen Vorteil zum Webdesignen haben.
Druckdesignspezialisten neigen zu einem schwerwiegenden Fehler: Sie verwenden Drucklayouts und Marketingstrategien für gedruckte Produkte, um eine Webseite zu Vermarkten.
Fakt ist, dass erfolgreiches Webdesign viel mehr braucht als einen Druckdesigner, der HTML gelernt hat. Es erfordert ein neues Denkmodell über Design an sich – welches wir „Verwirklichen des Webdesigngedankens” nennen. Nachdem es schon viele Beispiele dafür gibt, ist hier eine Zusammenfassung wie Druckdesigner und Webdesigner unterschiedlich an eine Webseitenerstellung herangehen.
Der Druckdesigner gibt der Kunst den Vorzug. Er tendiert dazu, den Wert einer Webseite damit gleichzustellen, wie stilistisch sie wirkt oder wie viele spezielle Designfunktionen sie enthält – Animationen, Sounds, Rahmen, spezielle Plug-ins usw. . Druckdesigner vertrauen WYSIWYG- Programmen, wie z.B. Front Page, um die originalen Druckseiten so genau wie möglich nachzuahmen. Ein wenig Rücksichtnahme ist vorgegeben durch die verschiedenen Hardware- und Softwarevarianten und -beschränkungen seitens des Publikums. Der Druckdesigner denkt, „schaut her wie gut ich bin.”
Der Webdesigner gibt dem Inhalt den Vorzug. Die Illustrationen unterstützen den Inhalt und führen den Besucher dahin, aber es erdrückt nicht. Effektives Webdesign ist dazu da, den Besuchern die Informationen zu geben, die sie wollen. Und zwar auf einfachem Weg und nicht durch Verwirren mit coolen Effekten. Webseiten, die von Webdesignern erstellt wurden, beruhen nicht auf irgendwelchen irrelevanten Zusätzen, wie Plug-ins, um die Informationen rüber zu bringen. Alles hat seinen bestimmten Zweck – um den Besucher so einfach wie möglich zu dem zu bringen, was sie wollen. Der Webdesigner denkt, „schauen Sie, was ich alles Gutes für Ihren Kunden machen kann.”
Damit ein Druckdesigner den Webdesigngedanken begreift, muss er erst viele von den Dingen VERLERNEN, die er kannte, um die Aufmerksamkeit des Zielpublikums zu erringen. Wir empfehlen, zuerst mit dem Training durch einen professionellen Webdesigner zu beginnen, oder zumindest einen professionellen Webdesigner zu beauftragen, Vorlagen für Ihre Webseite zu erstellen.
Weil, wenn Sie den tieferen Sinn verstehen, werden Sie sehen, dass das Internet wirklich nichts mit Kunst zu tun hat. Webdesign ist vor allem für das Anbieten von Informationen und Geld machen gedacht. All diese Illustrationen auf einer Webseite sollten nur dazu da sein, die Informationen über eine Produkt und/oder Service näher zu bringen und es soll den Besuchern Ihrer Webseite helfen, die Informationen, die sie suchen, so schnell und so einfach wie möglich zu finden. Die erfolgreichsten Webseiten dürfen nicht wie ein Darstellungsobjekt für visuell beeindruckende Kunstwerke wirken, da es nicht der Job eines Webdesigners ist, so etwas zu erstellen. Der Job eines Webdesigners ist es, ein effektives Webdesign für Ihr Zielpublikum zu kreieren.
Woran denken Sie bei Wien? Sicherlich an Kaffeehäuser, den Opernball oder die Sachertorte. Richtig. All das gehört zu Wien und es wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Der Wiener Schmäh, also das was Wien so einzigartig und liebenswürdig macht, tritt aber seinen Siegeszug in die große weite Welt an. Wer hätte es gedacht, im Internet.
Das gute im Internet ist, dass es eigentlich egal ist woher eine Website kommt. Das gilt für die Erstellung genauso wie für das spätere abrufen. Befindet man sich nicht gerade in China, wo die ein oder andere Webseite der so genannten Firewall zum Opfer fällt, kann man, ohne spezielle Software auch nicht erkennen in welchem Land der Computer steht, dessen Webserver die Seiten beinhaltet und bereitstellt. Das ist auch gut so, denn genau das ist es was das Internet ausmacht. Es ist dezentral.
Für die Erstellung einer Webseite ist es jedoch von Vorteil einen Designer, also eine Agentur, aus dem gleichen Kulturkreis zu beauftragen. Hierbei ist nicht unbedingt der Kunde gemeint, sondern der jenige der später die Internetseite betrachten wird, sprich der Besucher.
Es sind oft, auch im deutschsprachigen Raum, kleine sprachliche Nuancen, die aber durchaus von der Zielgruppe wahrgenommen werden.
Genauso wie der Eingangs erwähnte Opernball, sollte auch ihr Internetauftritt in die weite Welt strahlen. Er sollte, egal ob in Deutsch, Englisch oder welcher Sprache auch immer, Ihr Unternehmen in einer Art und Weise repräsentieren, dass es sich sehen lassen kann. Nur so kann der Internetauftritt der Reputation, sprich der Außenwirkung und evt. den Umsätzen Ihrer Unternehmung dienlich sein.
Sicherlich kostet eine Agentur aus Österreich, die ihre Büromieten in Wien bezahlen muss und auch ihre Steuern in Österreich begleicht, etwas mehr als ein Anbieter aus einem vermeintlichen Billiglohnland, aber wer billig kauft zahlt des Öfteren zwei mal. Sparen Sie sich dieses Lehrgeld und beauftragen Sie gleich einen kompetenten Partner, der Sie nicht nur aus sprachlicher Sicht versteht, sondern auch die Gefühlswelten Ihrer Zielgruppen wesentlich einfacher nachvollziehen kann, da er einfach seine Freunde oder Bekannten danach befragen kann und eigene Erfahrungen in die Erstellung mit einfließen lassen kann. Sie werden sehen, es lohnt sich.

